Kulturreise in die Basilikata

Reiseprogramm

Basilikata – Die Vielfalt einer Region in italiens Süden
24. Juni bis 01. Juli 2010

Die Basilikata gehört zu den Regionen im Süden Italiens, die irgendwie „vergessen“ wurde. Früher gefürchtet wegen Banditen und heute durch mangelnde Verkehrsanbindungen ins Abseits des Tourismus geraten. Wer jedoch eine Reise in diese Region des Mezzogiorno Italiens unternimmt, der wird in jeder Beziehung grandiose Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Reich an Kultur und Natur, ursprünglichen kulinarischen Genüssen und Gastlichkeit. Die Landschaft wechselt vom Meer bis zum Gebirge und lässt uns bei deren Anblick einfach nur ins Staunen geraten. Matera und Maratera, zwei Orte, vollkommen verschieden in ihrer Eigenart, oder die Städte der Ordensritter und des Staufers Friedrich II., endlose Kornfelder und enge Sträßchen - ein kulturelles Highlight folgt dem anderen und dies alles ohne Touristenmassen! Es ist eine Region mit der längsten Geschichte Italiens, die noch zu den wenigen unentdeckten in Italien gehört und dennoch einfach nur Grandioses bietet.Programm:

1. Tag: Benvenuti in Italia
Sie kommen in Bari an, dann geht es nach Matera zumCheck-in im Hotel und danach Zeit zur Entspannung.
Das Abendessen nehmen Sie in einem Restaurant inmitten der berühmten Sassi mit lokalen Spezialitäten ein.

2. Tag: Die Stadt der Felsenwohnungen - Matera
Der heutige Tag ist der einmaligen Stadt Matera mit ihren berühmten Sassi, ihren Felsenwohnungen gewidmet. Nicht umsonst ist Matera seit 1993 zum Weltkulturerbe erklärt worden. Mit einer Stadtführerin werden Sie die wohl älteste Stadt der Welt und ihre Monumente kennen lernen. In einem typischen Restaurant genießen Sie die lukanischen Spezialitäten. Am Nachmittag staunen Sie bei den Felskirchen auf der Murgia Materana, die ein einzigartiges Zusammenspiel von Natur und Kultur ergeben. Nach diesem spektakulären Tag können Sie bei einem kulinarischen Abendessen das Gesehene nochmals Revue passieren lassen.

3. Tag: Ordensritter, Staufer und Wein
Am Vormittag beginnen Sie den Tag mit einem Besuch des berühmten Castel del Monte, das zwar in Apulien liegt, jedoch wesentlicher Teil der Stauferburgen Friedrich II. darstellt. Selbst der Umstand, dass er es nie selbst bewohnt hat ändert nichts daran, dass es nach seinen Entwürfen gebaut wurde. Nach diesem eindrucksvollen Besuch werden Sie weiter nach Melfi fahren, das einst als die Stadt der Ordensritter schlechthin galt. Zunächst jedoch werden Sie einen Mittagsimbiss bei einer Verkostung des hervorragenden lukanischen Weines einnehmen, bevor Sie mit der spannenden Geschichte von Melfi und Venosa vertraut gemacht werden, das Sie anschließend besuchen. Venosa, die Stadt des Horaz, bildet eine wahre Schatulle an Kulturgütern. Die Abtei S.S. Trinità ist eines der vielen lukanischen Highlights, wenn nicht sogar von ganz Süditalien. Die Fahrt bis hierher wird Sie bereits bezaubern, denn Sie werden mit einer grandiosen Weite von Kornfeldern und dazwischen kleinen Olivenhainen konfrontiert, wie man es selten in Italien findet. Am späten Nachmittag kehren Sie nach Matera zurück, wo Sie das Abendmenü einnehmen werden.

4. Tag: Landschaft zum Staunen
Dass die Basilkata teilweise am Meer liegt ist relativ bekannt, dass es in dieser Region auch Gebirge gibt eher weniger. Heute werden Sie die Lukanischen Dolomiten kennen lernen. Die Auffahrt zum kleinen Ort Pietrapertosa ist einfach spektakulär und sehr schnell wird klar, warum dieses Gebirge Dolomiten heißt, denn bis zu 1050 m hohe Gipfel prägen die Natur und sind den „echten“ Dolomiten sehr ähnlich. Die Bewohner nennen die beiden Orte Pietrapertosa und Castelmezzano, nur durch eine tiefe Schlucht getrennt, napoletanische Krippe. Hingeschmiegt an die Felsen wirken die Orte wie eine Postkartenidylle – und eben wie eine Krippe nach Art der Neapolitaner gestaltet. Je nach Wetterlage werden Sie nun eine besondere Erfahrung machen: mit Ochsenkarren geht es los wie zu alten Zeiten und an einem sonnigen Plätzchen dann ein ausgiebiges Picknick gemacht, bei dem alles aufgetischt wird, was aus eigenem Anbau gewonnen wird. Am Nachmittag geht es dann zurück nach Matera. Abendessen natürlich ebenfalls wieder landestypisch im Restaurant.

5. Tag: Die Mondlandschaft
Der heutige Vormittag steht zu Ihrer freien Verfügung, um noch einen letzten Bummel durch Matera zu machen. Mittagessen zu Ihrer freien Wahl. Am frühen Nachmittag werden Sie zu Ihrem nächsten Hotel in Maratea aufbrechen. Die ca. 3-stündige Fahrt wird unterbrochen von einer Stippvisite in Tursi und Craco. Tursi ist von weitem zu sehen durch seine Position hoch über dem Basentotal. Wie viele Städte in der Basilikata existierte hier schon eine Ansiedlung 700 v.Chr. Ihr heutiges Aussehen verdankt die Stadt einem großen Erdrutsch im 17. Jahrhundert.
Von hier oben genießen Sie einen Blick über das ganze Tal und seinen ausgeprägten „Calanchi“ (Erosionen), die das Markenzeichen dieses Gebiets darstellen.
Um den Magen in Schwung zu halten, werden Sie hier eine Verkostung des berühmten Amaro Lucano haben. Na denn Prost!
Auf der Weiterfahrt liegt unweit der 1975 aufgegebene Ort Craco. Mit seinen unbewohnten, wettergebeutelten Häusern, über denen nur der intakte normannische Turm herausragt, bildet diese Geisterstadt sicherlich eine einprägsame Erinnerung. Am späten Nachmittag erreichen Sie dann Ihr Hotel am Strand von Maratea - Acquafredda.

6. Tag: Maratea – fast wie Amalfi
Azurblaues kristallklares Wasser, Steilküste und Sandstrand, Bougainvillea bewachsene pastellfarbene Häuser, die Stadt hingeschmiegt an den Berg und über all dem Zauber - wie in Rio - eine riesige Christusfigur auf dem Monte San Biàgio, das ist Maratea. Es lässt sich ein Vergleich mit dem kampanischen Positano nicht umgehen, jedoch ohne die Touristenmassen und die entsprechenden Preise. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung am Morgen werden Sie alle Vorzüge dieser Stadt auf eigene Faust genießen können – oder das exquisit ausgestattete Spa des Hotels. Abendessen im panoramareichen Restaurant des Hotels.

7. Tag: Sternekoch und Panzerkiefern
Nach dem erholsamen Vortag an der Küste erleben Sie heute ein ganz anderes Gesicht der Basilkata. Der Nationalpark des Pollino mit seinen Gipfeln, die teilweise über 2000 m hoch sind, bietet viele Möglichkeiten zum Wandern oder Biken. hier oben werden Sie einen kleinen Spaziergang unternehmen und dabei den Blick über die herrlichen Wälder schweifen lassen können (ca. 1 Std.). Für das Mittagessen werden Sie Bekanntschaft mit einem Meisterkoch in Terranova machen. Weit über die Basilkata hinaus ist seine Küche berühmt und sicherlich werden Sie seine Kreationen mit typischen Produkten sehr genießen. Am Nachmittag kehren Sie dann nach Maratea zurück. Am Abend werden Sie bei einem großen Abschiedsabendessen noch einmal die kulinarischen Hochgenüsse Lukaniens, wie der alte Name der Region ist, erleben.

8. Tag: Arrivederci
Je nach Abflugszeit kann der Morgen noch genutzt werden für letzte Einkäufe. Fahrzeit zum Flughafen in Neapel ca. 3,5 Std..
©Ulla Kastner



Preis je Pers. im DZ: € 1.080,00 ab 20 Teilnehmer
Preis für kleinere Gruppen auf Anfrage

EZ-Zuschlag + € 150,00
Leistungen:
4 x Ü/F im 3*-Hotel in Matera
3 x HP in Maratea im 3*- Hotel
1 x Mittagessen als Picknick
1 x Mittagessen bei Melfi
1 x Mittagessen in Terranova
4 x Abendessen in Matera
1 x Fahrt mit dem Ochsenkarren im Pollino
Teilweise spezielle Stadtführer
Ständige deutsche Reiseleitung
Alle Bustransfers vor Ort
Sicherungsschein
Nicht enthalten:
Getränke und Eintritte sowie Trinkgelder
Flug
Reiserücktrittsversicherung


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