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Wo Sie essen und einkaufen können

Destillate und Wein


Hochprozentiges aus dem Hause Geminiani

Cantina Geminiani

Im Asotal, das nach dem Aso- Fluss benannt ist, hält der Frühling im März Einzug mit einer Überfülle an Obstbaumblüten. Alle möglichen Fruchtsorten wie Pfirsiche, Kirschen, Äpfel, Pflaumen, usw. werden hier angebaut. Und noch etwas: Wein. Der ist zwar hauptsächlich im Herbst spektakulär, aber er liefert der Cantina den Grundstoff für eine der besonderen Destillate des Piceno (südliche Marche), den Mistrà. Dieser Digestif enthält schwerlich unter 45% und wird mit Anis versetzt. Offiziell wird er natürlich nur offiziell mit Banderole rechtlich genehmigt, aber wo bleibt da der echte Geschmack? Den ergibt eben nur der Schwarzbrand!

Die nächste picenische Spezialität, die die Cantina Geminiani erzeugt, ist der Vino Cotto (gekochter Wein). Dieser mittlerweile zum Dessertwein „verkommene“ dickflüssige Wein stellte zu Zeiten unserer Urgroß – und Großväter einen wichtigen Bestandteil der „Lebensmittel“ dar. Im Winter wurde er mit den Kastanien genossen, pur und zum Aufwärmen gut, im Sommer wurde er mit Wasser versetzt zu den Feldarbeitern auf die Campi gebracht.
Die Cantina Geminiani stellt natürlich auch hervorragende Weine wie den Rosso Piceno oder den Falerio her, aber wer einen exquisiten Mistrà oder Vino Cotto sucht, der kommt zu den Geminianis. Seit fast einhundert Jahren ist die Cantina in Familienbesitz und stellt die größte im ganzen Gebiet am Aso und den umliegenden Hügeln dar. Die Familientradition wird auch in Zukunft gesichert sein, denn neben dem Vater Narciso und der Mutter Liliana partizipiert bereits der Sohn Roberto am Wissen um die guten Tropfen, die mit der Leidenschaft erzeugt werden, wie es eben in familiengeführten Kellereien der Fall ist.

Eine kleine Besonderheit sei noch hinzugefügt: Gruppen, die mit mir reisen, bekommen so eine Destillation mit der entsprechenden Verkostung live vorgeführt.
Wer im Flugzeug reist und nicht riskieren möchte, dass die wertvolle Fracht Schaden nimmt, dem kann auch nach der Reise alles geliefert werden. Na denn Prost!

Contrada Moglie, 31
63034 Montalto delle Marche (AP)
Tel. U. Fax: +39 0736-828912

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Weinkellereien


Weingut Tenuta Seghetti Panichi

Edle Tropfen - Weingut Tenuta Seghetti Panichi

Unweit von Ascoli Piceno, in Castel di Lama, Via Scirola 37 hat diese alteingesessene Cantina ihren Sitz. Bereits seit 1896 werden hier exzellente Weine aus dem Ertrag der rund 20 Hektar Anbaufläche produziert.
Der Besitzer Filippo Panichi ist ein Weinerzeuger mit Leidenschaft und diese wird auch durch Auszeichnungen wie im Gambero Rosso 2008 oder im Luca Maroni belohnt. Neben dem klassischen Rosso Piceno Superiore und dem Falerio produziert das Weingut DOC-Weine aus den autoktonen antiken Trauben Passerina und Pecorino.

Einen Besuch in der Kellerei sollte man sich nicht entgehen lassen, denn hier ist die älteste des ganzen Gebietes zu besichtigen. Das bedeutet jedoch nicht, dass dies auf die Ausstattung zutrifft. Im Gegenteil. Um die Authentizität des Weines zu wahren ist die Weinkellerei mit modernsten Geräten ausgestattet.
Wer etwas der italienischen Sprache mächtig ist, dem erklärt Filippo jedoch gern, wie unsere Urgroßväter und Großväter noch die edlen Tropfen produzierten. Bei der Restaurierung des Gutshauses wurde sorgfältig darauf geachtet, diese antiken Zeitzeugen zu erhalten. Dazu entstand auch Raum für Verkostungen. Selbst Gruppen können hier gemütlich eine Weinprobe unternehmen. Dabei beschränkt sich eine Degustation nicht nur auf den Genuss der Weine. Es wäre auch zu schade, wenn der Weinliebhaber nicht von der umfangreichen Sachkenntnis Filippos profitieren würde und so fast schon ein Weinseminar erhält.
Hinzu kommt, dass eine Weinprobe durchaus mit der Verkostung kleiner marchigianischer Köstlichkeiten (auf Voranmeldung) einhergehen kann. Nicht selten verbringen die Besucher einer fröhlichen Runde mehrere Stunden auf dem Weingut, hauptsächlich natürlich zur Zeit der Lese. Da kann der interessierte Gast sowohl im Weinberg als auch in der Cantina Wesentliches über die Produzierung live erfahren.

Filippo Panichi bietet noch mehr als imponierende Verkostungen. Auf Wunsch werden mehrtägige Seminare oder kulinarisch/kulturelle Führungen unternommen, um nicht nur den köstlichen Wein, der leider in Deutschland noch kaum erhältlich ist, kennen zu lernen, sondern auch seine bezaubernde Heimat, das Piceno, den Süden der Marche.
Wer den Wein vor Ort bereits zu schätzen lernte, der kann ihn natürlich auch nach Deutschland liefern lassen.

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Im Herzen der Marche – Die Kellerei Ciu Ciu

Weingut Ciù Ciù: eine natürliche (Wein)Welt

Das Weingut Ciù Ciù, in Besitz der Familie Bartolomei, wurde im Jahr 1970 von Natalino Bartolomei und seiner Frau Anna Maria Iobbi gegründet. Das Anwesen liegt nur wenige Kilometer von Offida entfernt, einer bezaubernden, mittelalterlichen Stadt, reich an Kultur und Traditionen.
Mit der gleichen Leidenschaft sowie dem gebündelten Wissen und der Sorgfalt wie der Vater Natalino, führen heute die Brüder Massimiliano und Walter diese faszinierende und doch so aufwändige Arbeit fort. Umgeben von ca. 100 ha Weinbergen liegt das Weingut mitten im Herzen des Anbaugebiets für den Rosso Piceno Superiore.
Unter den hier erzeugten Weinen befinden sich etliche mit Auszeichnungen sowohl im Gambero Rosso als auch bei verschiedenen nationalen Bewertungen, wie bei der Vinitaly.

Das Weingut ist eines der Führenden bei der Verwendung antiker Traubensorten, wie der Passerina - oder der Pecorinotraube, die Jahrzehnte nicht mehr angebaut wurden und nun „wiederentdeckt“ werden.
Der Weinliebhaber wird hier fündig mit kräftigen oder leichten Weinen, bukettreichen Rot - oder erfrischenden Weißweinen. Eines ist aber allen gemeinsam: sie entstanden aus der Liebe zur „terra marchigiana“ und dem Anspruch zur höchstmöglichen Qualität.

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Schlemmerparadiese


Antica Norcineria di Castelluccio

Schlemmerparadies im Reich der Seherin Sibilla – Antica Norcineria

Wer alle Herrlichkeiten an Schinken- und allen erdenklichen Salamisausführungen, wunderbare Käsesorten von mild bis herzhaft gereift, Trüffeln, Linsen, Farro und so viel weiteres mehr kosten und kaufen möchte, der trifft in Castelluccio auf die richtige Adresse.
Castelluccio, die Gegend mit einer der teuersten Linsensorten, die es gibt, liegt zudem nicht weit von Norcia entfernt. Aus dieser Stadt, Geburtsort des Hl. Benedikt, kommen bekanntlich hervorragende Wurstspezialitäten. Bei Claudio, dem wuschelhaarigen, kompetenten und großzügigen Inhaber und seinem Sohn Ivan ist jeder bestens aufgehoben, der das Zählen von Kalorien und das Beobachten der überhöhten Cholesterinwerte für einen Moment vergisst. In dem urigen Geschäft und einem zweiten Ladenraum direkt daneben, im Zentrum des winzigen Ortes, bekommt der Feinschmecker gläsrige Augen.
Natürlich stehen im ersten Moment die berühmten Linsen im Vordergrund, offen oder abgepackt. Dann richtet sich der Blick auf die Vielfalt der Wurstwaren und Käsesorten. Es erschöpft sich aber noch nicht hiermit. Bestens zu empfehlende Gewürze, ausgefallene Kekse aus Farro (Urkorn oder Graupen), Wein- und Grappa-Spezialitäten, umbrische Pasta, alles das macht dieses Geschäft zu einem wirklichen Traumland. Dazu kommt, dass die Preise absolut gediegen sind.

Es erschöpft sich aber nicht mit der Möglichkeit gut versorgt von dannen zu ziehen, sondern verführt regelrecht zu einem „kleinen“ Imbiss. Im Sommer im Freien, im Winter im gut geheizten Laden, der Platz für ca. 25 Personen bietet, lässt Claudio auffahren, was er jeweils so im Angebot hat. Eine Speisekarte gibt es nicht, die braucht der Gast auch nicht, denn es kommt für jeden Geschmack das Richtige auf den Tisch: eine Auswahl an Wurst- Schinken -und Käsesorten, Linsensalat, Linsen gekocht mit Salsiccia, Farro kalt oder warm, Trüffelomelett, Bohnensalat, Bohneneintopf, ich weiß nicht, wie viel andere Köstlichkeiten noch. Danach eine Crostata und einen Visciolo und zum Abschluss natürlich einen Espresso. Es bedarf einiger Überwindung irgendwann Stopp zu sagen, denn es schmeckt alles hervorragend. Es wird auch nicht einzeln aufgelistet, was oder wie viel man verspeist hat, es gibt nur einen Einheitspreis für ein Menü wie aus dem Schlaraffenland.
Jedem, der einen Besuch bei Claudio in Erwägung zieht, sei geraten, den Magen leer zu haben und für den Abend keine Essenseinladung zu haben.

Abtrainieren kann man dann ein paar Kalorien, wenn man sich auf eine Tour durch den Ort macht oder eine Wanderung über diese unglaubliche Hochebene, der Piano Grande, die Menschen aus ganz Europa wegen der Blütenpracht im Frühling und Sommer anzieht und im Herbst mit den goldenen Farben und dem milden Licht eine ebenso große Faszination ausübt. Wer sich im Winter aufmachen möchte, der erlebt im wahrsten Sinne des Wortes ein weißes Wunder und kommt nicht umhin, sich an eine Mondlandschaft erinnert zu fühlen.

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Das etwas ausgefallene Restaurant - PAO


Wer in San Benedetto del Tronto am Abend ausgehen möchte, um in gepflegter und doch etwas außergewöhnlicher Umgebung ein schönes Abendessen oder auch nur einen Drink einzunehmen, der wird im „Pao“ das richtige Ambiente finden.

Direkt am Meer, an der Palmenpromenade (Concessione 4), entstand dieses Restaurant zunächst als Tapas- Bar. Diese ist auch geblieben, um an den lauen Sommerabenden vor oder nach dem Essen noch die Meerbrise und das mediterrane Flair zu genießen.
Die Wahl des Menüs im Restaurant kann der Gast treffen zwischen Fleisch oder Fisch. Ohne weiteres kann man den Empfehlungen des Servicepersonals oder des Besitzers folgen – man wird in keinem Fall enttäuscht!

Das Restaurant ist modern eingerichtet, ohne aber Kühle auszustrahlen. Dies mag nicht zuletzt an der diskreten Beleuchtung liegen, die das Lokal in dezentes Licht taucht und jeden Tisch als kleine Insel erscheinen lässt. Hier isst auch das Auge mit, denn die Gerichte sind appetitlich und geschmackvoll auf den Tellern angerichtet.

Im Sommer kann man in der Tapas-Bar auch nur eine Kleinigkeit zu sich nehmen, die kleinen Snacks könnten aber auch zu mehr verleiten…

Da sich das Pao direkt am Strand befindet, kann man draußen auf dem Meer die kleinen Fischerboote, die dann im Morgengrauen wieder mit ihrem Fang zurückkehren, wie kleine Lichtpunkte in der Nacht beobachten. Es ist also auch durchaus für Romantiker geeignet!

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Sapori della Montagna


Ristorante Lo Spuntino - Die Aromen der Berge

Inmitten des kleinen Örtchens Balzo di Montegallo, umrahmt von den facettenreichen Sibillinischen Bergen, die zu jeder Zeit eine traumhafte Kulisse bilden, befindet sich das Restaurant Lo Spuntino. Man würde wohl daran vorbei gehen, denn nach außen hin sieht es eher unscheinbar aus. Der Besucher aber, der eintritt und ein paar Stufen nach unten geht, wird erstaunt sein. Ein harmonisches Ambiente, zum Wohlfühlen und Genießen! Die Hauptsache aber:
Die Herrlichkeiten der typischen regionalen Küche bereiten und servieren die Besitzer Stefano und Antonella selbst in ihrem Ristorante. Hausgemachte Pasta und hervorragende Fleischgerichte von natürlich gehaltenen Schweinen und Rind- und Lammbraten von den Tieren, die nahezu das ganze Jahr über auf den unkontaminierten Weiden der Berge grasen, selbst eingekochte Marmeladen und überraschende Pasten, serviert zum Pecorino-Käse, ein hausgemachtes dolce zum Abschluss des Menüs, dazu eine schöne Auswahl an gehaltvollen marchigianischen Weinen: besser dürfte das Schlaraffenland auch nicht sein.
Selbstverständlich fehlen auch nicht die Linsen aus Castelluccio auf der Hochebene der Pian Grande.
Die Gegend um Balzo ist ein Gebiet mit vielen Steinpilzen und Trüffeln, so dass natürlich Tagliatelle mit Steinpilzen zum Repertoire des Restaurants gehören und so manches Gericht auf Anfrage mit Trüffeln verfeinert wird.
Im Übrigen wird hier die echte Pasta all´amatriciana zubereitet: zu den Zutaten gehören Schweinebackenstückchen und Pecorino, keinesfalls aber Tomaten! Der Geburtsort von Stefano, Amatrice, nach dem diese Pasta benannt wurde, liegt im Gebirge und Tomaten wurden dort wegen der unzureichenden klimatischen Bedingungen nicht angepflanzt. Wohl aber hatte man die Schweine, die noch heute fast komplett verarbeitet werden zu allerlei Spezialitäten wie der marchigianischen Streichsalami Ciaiuscolo, der geräucherten Salami mit Leber und der Salsicca, frisch oder geräuchert, die in der marchigianischen Küche nicht fehlen darf. Nahezu 80 % der in der Küche verwendeten Produkte stammen übrigens aus der Gegend! Das Restaurant ist das ganze Jahr über geöffnet.

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Arme reiche Küche - Schlaraffenland Marche


Ristorante La Marchigiana

Im Gebirgsort Sarnano, in den bezaubernden Bergen der Sibillinen und inmitten des Herzens des Nationalparks können Genießer im Restaurant La Marchigiana die herrlichsten lokalen Spezialitäten kosten. Selbst wenn man sich ganz dem Kellner anvertraut und ein Menü bestellt, ohne sich an der Speisekarte zu orientieren, wird man in seinen Erwartungen vollkommen übertroffen.
Der Herr des Hauses kocht selbst – allein diese Tatsache bürgt für absolute Qualität.
Das Restaurant ist seit vier Jahrzehnten schon in Familienbesitz und mit Stolz blickt der Besitzer Mario auf die Tradition von Gastronomen zurück.

Das Restaurant vermittelt familiäre Atmosphäre, der große offene Kamin sorgt im Winter für die kuschelige Behaglichkeit, die offenes Feuer bietet. Es entstand ursprünglich aus einer kleinen Bar zum Aufwärmen und zum Verpflegen von Skifahrern. Nach und nach entwickelte sich daraus das heutige Restaurant, wobei von Generation zu Generation die Leidenschaft und Liebe für die echte traditionelle Küche weitergegeben wurde.

Ein typisches Menü besteht aus einem italiensichen Vorspeisenteller mit lokalen Produkten wie marchigianischen Wurstwaren und Käse, gemischtes Gemüse, Crostini. Zwei erste Gänge, wie
Tagliatelle oder Ravioli mit Steinpilzen und Trüffel, Papperdelle mit Wildschwein oder Kaninchen, maceratesische Vincisgrassi, Cannelloni mit Speck, Lasagne mit Trüffel…die Herrlichkeiten sind zahlreich. Dann erst folgt das Hauptgericht, wobei man wählen kann unter einer ebensogroßen Vielfalt: Wildgerichte mit diversen Saucen wie Rehbraten an Äpfeln, eingelegter Wildschweinbraten, Fasan mit Oliven, Perlhuhn al Cartoccio, Kaninchen in Porchetta, gefüllte Täubchen – läuft nun das Wasser im Mund zusammen?

Das Restaurant bietet darüber hinaus auch noch einen zusätzlichen Raum für bis zu 200 Personen und einen weiteren für 350 Personen für große Feste oder andere Anlässe.

Zum Restaurant gehört auch noch ein weiteres Haus mit zwei Doppelzimmern und 5 Miniappartements, die mit allem Komfort wie Telefon, TV, Küchenecke, Terrasse und Spielplatz für Kinder ausgestattet sind.

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Die Kunst des Brotbackens


Die Azienda Agricola des Forno di Collina

And den Abhängen der Sibillinischen Berge, am Weg, der zu unserem geheimnisvollen Berg Sibilla hoch führt, in einem kleinen, sogenannten Borgo, was soviel wie Ortsteil bedeutet, liegt die Azienda Agricola Michele. Hier findet der Besucher einen Bäcker, der sehr viel mehr als nur eben Bäcker ist, denn es wird das Brot nach der uralten marchigianischen Tradition hergestellt und – was sogar noch viel wichtiger ist – mit den Produkten, die ebenso behandelt werden, eben so, wie es über Jahrhunderte geschah und der Mensch nicht der wahnwitzigen Schnelligkeit der heutigen Zeit unterworfen war.

Das Getreide, welches zum Zubereiten des Brotes und auch der leckeren Kekse benötigt wird, wird im uralten Rhythmus gesät, geerntet und zu Mehl gemahlen. Es stammt aus eigenem Anbau und wird zum Mahlen in die Nähe von Perugia gebracht, wo es noch eine alte Wassermühle gibt, die langsam und nur mit Wasserkraft unter großen Steinen das Korn mahlt. Dies erhält die wichtigen Nährstoffe und diese wiederum geben dem Organismus des Menschen die Proteine und Mineralien ohne viel Fett und leere Kalorien. Das war früher auch absolut notwendig, denn die Männer, die schwere Arbeit auf dem Feld leisten mussten, hatten Bedarf an diesen wichtigen Aufbaustoffen.

Für das Brot selbst wird die so genannte Pasta Madre verwendet, in etwa vergleichbar mit dem Sauerteig. Es lässt sich auch bezeichnen als die antike Hefe. Mehl und Wasser werden vermengt und für einige Tage gären lassen. Der Fermentierungsprozess wird noch begünstigt durch das Zusetzen von etwas Honig. Diese Paste ist der Nährboden der Mikroorganismen, die sich so vermehren und auf dieser saueren Basis andere Bakterien vernichten.
Aus dem gewonnenen Sauerteig zusammen mit dem reinen Wasser aus den Sibillinen und dem mühsam gemahlenen Mehl wird das Brot hergestellt. Der Prozess des Brotbackens erfordert viele Stunden, denn nur der Sauerteig treibt die Paste an. Im Holzofen wird das Brot dann gebacken, umhüllt von einer knusprigen Kruste. Allerdings ist es, so wie die Alten sagten, noch nicht zum Verzehr bereit, denn es muss sich erst „anhalten“. Erst am nächsten Tag sollte das Brot verzehrt werden, um den größtmöglichen Genuss zu haben. Wenn es in einem Stoffbeutel an einem kühlen Ort aufbewahrt wird, behält es mehrere Tage seinen guten Geschmack ohne hart zu werden und bewahrt seine Nährstoffe.

Wer gerne Ungewöhnliches probieren möchte, der kann hier Gnocchi essen und Pasta auf Brotteigbasis kosten. Für Leckermäulchen stehen auch köstliche Kekse auf dem Programm!Der Verkaufsraum ist nämlich viel mehr als nur das: es ist eine original restaurierte Küche, wie man sie in allen Häusern früherer Jahrhunderte gefunden hat.

Heutzutage nehmen wir Nahrung zu uns, weil wir eben essen müssen und das Eine oder Andere uns besonders gut schmeckt. Dieses große Wissen, das unsere Vorfahren über die Nahrungsmittel hatten, ging uns leider verloren in der Schnelllebigkeit unserer Zeit. Orte wie dieser können uns zumindest ein wenig Anstoß geben, über das, was wir essen nachzudenken.

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Das Olivenöl


Rarität des flüssigen Goldes

Olivenöl aus dem „Goldenen Talkessel“

Conca' Oro ist ein Olivenölproduzent auf rein biologischen Anbau festgelegt. Darauf, und auch auf die Tradition des Hauses ist Alessandro Alessandrini, der Besitzer, besonders stolz. Seit vier Generationen ging die Kunst der Olivenölherstellung vom Vater auf den Sohn über. Das Produkt, das biologische Olivenöl Extra Vergine aus diesem Haus und die mit echtem Wildfenchel, Limonen und Pepperoncini aromatisierten Olivenöle, immer aus erster Pressung, finden kaum ein qualitatives Pendant.
Seit einigen Jahren hat das Haus den Anbau der Olivenbäume ausgeweitet, die Mischung aus drei verschiedenen Olivenarten so verfeinert, dass ein picenisches Spitzenöl hergestellt wird.
Der Betrieb selbst liegt in den wunderbaren Hügeln des Piceno, auf ca. 250 m.ü.M. bei Appignano del Tronto. Die Olivenhaine dort sind ausgerichtet nach Osten. Dies bedeutet für die Oliven eine langsame Reifung, die dann wiederum zu einem feinen, leichten Öl höchster Qualität bei der Herstellung führt.
Sehen wir uns aber auch die Vorgehensweise der Produzierung an: Die Ernte der Oliven beginnt nach deren Reifung Ende Oktober. Um höchste Qualität zu erzielen werden die Oliven innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte unter einem Granitmühlstein zermalen. Entgegen dem gebräuchlichen Verfahren der Pressung gelangt der „Olivenbrei“ dann in eine Zentrifuge. Die Methode der zentrifugalen Ölgewinnung wird von immer mehr Herstellern angewandt, denn sie garantiert ein feineres Olivenöl. Das Olivenöl wird in Edelstahlbehältern bis Mitte Dezember gelagert, bis es absolut rein ist, d.h. sich die letzten Rückstände aus der Pressung „abgesetzt“ haben und der anfängliche natürliche leicht kratzige Geschmack des Öls verschwunden ist. Erst nach dieser Lagerzeit kommt die Abfüllung des Olivenöls in Flaschen.
Um den Käufern die Möglichkeit zur Verkostung des Olivenöls zu geben wurde von Alessandro Alessandrini auf einem idyllischen Landgut neben den Olivenhainen nicht nur ein Ort des Probierens geschaffen, sondern auch Gelegenheit zum Übernachten in seinen Fremdenzimmern.

Einige Momente der Heiterkeit, des „Seele-Baumeln-Lassens“ in diesem harmonischen ländlichen Gebiet, das wünscht Alessandro Alessandrini seinen Kunden anzubieten. Und wer einmal dies genossen hat wird verstehen, warum so ein abgerundetes Produkt überhaupt entstehen konnte.

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Olivenöl von Rosina Silvestri

In der Ebene des Trontotals, gleich an der Via Salaria bei Spinetoli und nicht weit von Ascoli Piceno entfernt, findet der Liebhaber von feinstem Olivenöl die richtige Adresse.
Der Olivenölhersteller Rosina Silvestri, bietet seinen Kunden Olivenöl, das aus dem „Gold der Marche“, den Oliven aus den umliegenden Olivenhainen gewonnen wird. Dabei muss nicht auf Zulieferer zurückgegriffen werden, denn die Familie Albertini, die die Ölmühle seit Generationen betreibt, nutzt ihre eigenen Olivenbäume. Im Jahresschnitt sind dies ca. 25.000 Liter dieses wertvollen Guts.
Da Olive nicht gleich Olive ist, findet der interessierte Kunde Öle aus verschiedenen Oliven. Die „Queen“ der hiesigen Oliven ist die Tenero Ascolano, eine besonders große Ausführung und sehr mild und fruchtig im Geschmack. Diese Olive findet auch Verwendung bei der Zubereitung des typischen Festessens der südlichen Marche, bei den gefüllten ascolanischen Oliven. Olivenöl aus dieser Sorte wird pur, also nicht unter Verwendung anderer Olivensorten angeboten. Die anderen Öle setzen sich aus verschiedenen Sorten zusammen, immer aus heimischem Anbau.
Eine immer größere Bedeutung gewinnen aromatisierte Öle. Sie geben dem Erzeugnis, dem sie zugefügt werden, gleich eine Grundwürze. Dabei kann man wählen zwischen Limonen-, Orangen,- und Rosmarin/Knoblauchgeschmack. Da diese Früchte, der Rosmarin und Knoblauch einen Teil des Herstellungsverfahrens mit durchlaufen, bleibt das Olivenöl im Geschmack danach unverändert, d.h. es wird nicht intensiver, wie es der Fall ist, wenn wir z.B. eine Knoblauchzehe in das Olivenöl geben.
Die Ölmühle produziert in zwei Herstellungsverfahren: nach der traditionellen Methode des Pressens und nach der neuen Art, mittels Zentrifugalkraft. Es versteht sich von selbst, dass die Öle kaltgepresst und extra vergine sind.
Der Besucher muss hier nicht „die Katze im Sack“ kaufen. Gerne dürfen alle Olivenöle verkostet werden. Für Flugreisende wurde übrigens ein spezieller Kanister entworfen, den es in verschiedenen Größen gibt, von 0,5 l bis 5 l, damit es keine unliebsamen Überraschungen beim Kofferauspacken gibt!

Picture: die Olivenöle -

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Schlaraffenland pur

Filotei

Die Marche sind nicht nur spektakulär hinsichtlich der landschaftlichen Gegebenheiten, sondern auch als Paradies für Schlemmer.
Im Oktober beginnt die Trüffelsaison für die weißen und im Dezember für die wertvollen schwarzen Trüffel. Dazwischen kann man die sogenannten Sommertrüffel genießen, die "scorzone". Filotei, der größte Anbieter für Trüffel und Steinpilze, ebenfalls eine Delikatesse in diesem Gebiet, bietet den Feinschmeckern in allen möglichen Varianten diese Köstlichkeiten. Vom frischen Steinpilz und Trüffel bis hin zu den Trüffelsalse, also Pasten auf Trüffelbasis, mal vermischt mit Pilzen zum kleinen Preis, mal rein, etwas teuerer, Trüffelöl, getrocknete Steinpilzen… alles aufzuzählen wäre seitenfüllend.
Neben den "edlen" Schlemmereien findet der Besucher in Öl eingelegte Artischocken, in Lake die Oliven, ausgewählte Käse, Salamis und Schinken. Wie gesagt, wenn man den Laden betritt fühlt man sich im Schlaraffenland. Dabei sind noch nicht die "Unterprodukte" aufgezählt: Linsen und Erbsen, Bohnen aller Ausführungen, Paste sehr scharf, Paste grün und rot. Der Kunde steht dann mitunter etwas ratlos da: was ist Farro, was die Rovejia? Wofür benütze ich die verschiedenen Produkte? Die Antwort ist eigentlich sehr einfach: Kochen ist Fantasie. Wenn Ihnen eine Paste auf einem Stück geröstetem Brot gut schmeckt, haben Sie die Antwort schon gefunden. Bei der Nudelzubereitung zwei oder drei Esslöffel Trüffelsalsa auf die fertige Pasta geben, schon hat man ein hervorragendes Gericht. Eingelegte Artischocken, Steinpilze, Oliven, usw. als kleine Antipasti einfach aus dem Glas auf den Tisch, gibt jeder Mahlzeit den herrlichen "Kick", den Anstrich eines wirklichen Genießens.
Übrigens: Farro ist das älteste Getreide der Welt, Urkorn oder auch Zweikorn genannt. Manchen ist es als Graupen ein Begriff. Wir stellen damit sogar Gebäck her, verwenden es als Suppe oder Eintopf – je nachdem. Rovejia ist die älteste Erbsensorte die es gibt.
Wenn Sie selbst dieses Schlaraffenland kennen lernen möchten, folgen Sie einfach der Via Salaria Richtung Rom. Ein Stückchen nach Arquata del Tronto ist es gleich direkt an der alten römischen Salzstraße gelegen. Planen Sie vielleicht ein wenig Zeit dafür ein…es gibt sooo viel zu sehen!

Picture: getrocknete Steinpilze -

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Ristorante La Scampagnata




Am Ortseingang von Montemonaco, auf 1.000 m.ü.M., bietet sich dem Besucher nicht nur ein unvergleichlicher Ausblick sondern auch ein Schlemmerparadies. Das Ristorante La Scampagnata mit seinen regionalen, hausgemachten Spezialitäten wie Tagliatelle mit Steinpilzen, Trüffelgerichten, Fleischgerichten wie Kaninchen, Wildschwein und Lamm vom Grill oder aus der Pfanne und Pizza vom Holzofen (abends), um nur einige zu nennen, repräsentiert die Palette der „sapori della montagna“, der Köstlichkeiten des Gebirges. Natürlich darf als Abschluss eine Zuppa Sibilla, ein Dessert nach hauseigenem Rezept der Besitzer Rinaldo und seiner Frau nicht fehlen, ebenso wenig wie ein Vino cotto mit Cantucci und ein Mistrà als Digestif. Was das ist? Der Mistrà wird, im Gegensatz zum Grappa, der aus Trester destilliert wird, aus Wein hergestellt und mit etwas Anis versetzt. Unter uns, auch wenn er käuflich zu erwerben ist, der beste Mistrà wird in Schwarzbrennerei von jeder Familie selbst nach eigenem Rezept hergestellt. Das gleiche gilt für den Vino cotto. Erst seit ein paar Jahren darf Vino cotto, „gekochter Wein“, frei verkauft werden. Früher wie heute hält sich fast jede Familie ihr Fässchen dieses Dessertweins, der entfernt dem Sherry ähnelt. Jahrelange Lagerung ist nötig um ein gutes Ergebnis zu erzielen und jedes Jahr wird neuer gekochter Most auf den Restbestand aufgegossen. Der Ursprung dieses besonderen Weins liegt darin, dass vor etlichen Jahrhunderten selbst am Fuß des Gebirges Wein angebaut wurde, denn in die Weinanbaugebiete war es zu weit und zu kostspielig. Es ist unschwer zu erraten, dass dieser sehr wenig natürlichen Zucker enthielt. Um dennoch einen brauchbaren Wein zu gewinnen wurde der Most gekocht, bis fast alles Wasser verdunstet war. Damit erhöhte sich auch der Zuckeranteil und die Bewohner des Gebirges erhielten so ihren Wein.
Wer einen Ausflug in die Sibillinen unternimmt und vielleicht nicht selbst Wanderungen unternimmt, der hat von diesem Restaurant aus zumindest einen herrlichen Blick auf den Monte Sibilla. Seine unverkennbare „Corona“, ein Felsband unterhalb des Gipfels, entstand der Sage nach durch das Getrappel der Feen mit ihren Ziegenfüßen, als sie den Eingang zur Grotte auf dem Gipfel der Sibilla nicht mehr fanden. Guten Appetit im Reich der Sagen und Legenden!


La Campofilone - die Pasta


Die Pasta

Weltberühmt ist der kleine Ort Campofilone für seine Pasta. Nudel ist nicht gleich Nudel. In Italien wird genauestens unterschieden, welche Art von Pasta für eine bestimmte Sauce verwendet wird. Hier in Campofilone werden als Spezialität die Maccheroncini (ganz dünne Nudeln) hergestellt. Eiernudeln von höchster Güte, die knapp zwei Minuten Kochzeit haben und durch ihre Konsistenz die dazugegebene Sauce völlig aufnehmen.Nudelsache ist Handarbeit und dabei auch eine Frage der Qualität der Zutaten. In diesen „Werkstätten“ wie "La Campofilone" wird Frischei und Hartweizengries verwendet – nicht mehr und nicht weniger. Die hausgemachten Nudeln unserer Mütter und Großmütter unterschieden sich in nichts von dem hier angewandten Modus der Herstellung.


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Salami, Schinken & Käse


Bottega della Cuccagna

Schinken, Käse, Salami, Trüffel, Steinpilze, ....
Die Liste der Spezialitäten, die Feinschmecker hier finden, ist lang und macht die Wahl nicht eben leichter.

In Montemonaco, in den Sibillinischen Bergen gelegen, fast unmittelbar an der Hauptstraße und am Hauptplatz des Ortes, breitet sich vor dem Besucher die ganze Palette der vielfältigen Leckerbissen aus.Wer nun erwartet, ein Geschäft größeren Ausmaßes vorzufinden, irrt. Es wäre wohl eher als "Tante-Emma-Laden" zu bezeichnen. Das tut jedoch dem Image keinen Abbruch. Auf einen Nenner gebracht: Wer beste Qualität sucht (im Übrigen auch Papst Johannes Paul II. war hier Kunde!) wird hier in einem kleinen, unscheinbaren Laden voll auf seine Kosten kommen. Nicht umsonst heißt das Geschäft „Im Schlaraffenland“!
Es versteht sich fast von selbst, dass man zunächst auch einmal Naschen darf.